Objekt des Monats

aus dem Museum der Sternwarte Kremsmünster

Oktober 2020


Magnetisches Observatorium
Tafel V. aus RESLHUBER, 1854, Denkschrift
Innere Einrichtung und Stellung der Instrumente in diesem Observatorium
(siehe Tafel IV. unten) 30 x 23 cm


Bild der Einrichtung des magnetischen Observatoriums im Hofgarten

Zurückblickend bis in die "Prähistorie" der Sternwarte - also in die Geschichte vor deren Errichtung - findet sich der Bericht einer ersten magnetischen Deklinationsmessung, durchgeführt von dem Lehrer an der Ritterakademie Blasius Frank im Juli 1744. Dieser Messung folgten weitere im Mai 1752 und dann auch noch im Juni 1768 und im Juni 1775. (vgl. RESLHUBER, 1854, Denkschrift, 12)
Je ein magnetisches Inklinatorium und Deklinatorium kaufte Fixlmillner bei Georg Friedrich Brander in Augsburg. Aufzeichnungen über damit angestellte Messungen sind allerdings keine erhalten.
Obwohl bereits P. Thaddäus Derflinger 1807 in einem Brief an den k. k. Mappierungs-Director Zervinka (FELLÖCKER, 131) auf die Probleme hinwies, die sich bei Messungen innerhalb des Gebäudes ergeben, hat man 1835 unter P. Marian Koller das Magnetische Observatorium im Astronomischen Kabinett im 6. Stock eingerichtet. Bereits Derflinger trug sich mit dem Gedanken, eine spezielles Magnetisches Observatorium im Bereich des Hofgartens zu errichten. Realisiert wurde Derflingers Idee dann im Juni 1841 mit der Errichtung zweier eisenfreier Hüttchen zur Bestimmung der absoluten magnetischen Deklination und der Horizontal-Intensität. Dort wurde ein Gauss'sches Unifilarmagnetometer mit vierpfündigem Stab aufgestellt. Mit diesem Instrument wurden dann Vergleichsmessungen mit dem in der Sternwarte befindlichen Magnetometer angestellt.
Mit Jahresanfang 1842 begannen unter Kollers Direktorat die täglichen Variations-Messungen dreimal und zwar um 08:00, 14:00 und 20:00 Uhr nach mittlerer Göttinger Zeit. Mit welchem pädagogischen Talent es Koller verstand, die Zusammenhänge der neuen Richtung der Vermessung des Erdmagnetismus darzustellen, zeigt er in dem Abschnitt Magnetische Beobachtungen in seinem Bericht über die meteorologischen und magnetischen Beobachtungen in der Zeitschrift des Museums Francisco-Carolinum 1842.

P. August Reslhuber beschreibt das magnetische Observatorium im Hofgarten und seine Einrichtung recht ausführlich: Zur Bestimmung der absoluten Declination und Horizontal-Intensität wurde im Juni des Jahres 1841 im grossen Stiftsgarten ferne von allen Gebäuden eine eisenfreie Localität hergerichtet. Diese bestand anfangs aus zwei achteckigen Häuschen aus Holz, von denen das südliche zur Aufnahme des Magnetometers, das nördliche zur Aufstellung des Beobachtungsfernrohres und der Scale bestimmt war. An den zwei einander zugekehrten Seiten der Häuschen waren Thüren angebracht, welche bei den Bestimmungen geöffnet werden mussten, um mit dem Fernrohre auf das Magnetometer sehen zu können. Die die Mittelpunkte der zwei Häuschen verbindende Gerade fällt mit dem magnetischen Meridiane für jene Zeit zusammen; der Abstand der Centra beträgt 3° 1' 4".33 Wien. Mass.
In jedem Häuschen wurde ein solider Pfeiler aus behauenem Conglomerat-Steine aufgeführt, dem oben eine Steinplatte fest aufgekittet ist. Vor dem Pfeiler des nördlichen Häuschens, in der Richtung gegen das südliche wurden zwei Pflöcke von gut getrocknetem Lerchenbaumholze zur Anbringung der Scale in der Erde befestiget; ein dritter Pflock an der Westseite dient zum Schutze der Scale.
Der Pfeiler im südlichen Häuschen wurde unterhalb der Platte in einer Richtung schief gegen den magnetischen Meridian durchgemeisselt, und in demselben ein starker Balken aus Lerchbaumholz von 3' 9" Wien. Mass Länge horizontal fest eingekeilt; dieser trägt an seinen Enden zwei fest mit ihm verbundene 1° 1'.5 lange aufrechtstehende Balken von gleichem Holze, die oben durch einen Querbalken zusammengeheftet sind, und so ein längliches Rechteck bilden, dessen Ebene vertical ist, und mit dem magnetischen Meridiane einen Winkel von ohngefähr 66 Graden bildet. Dieses längliche Rechteck dient zur Befestigung des Aufhängefadens des Magnetometers.
Magnetisches Observatorium
Tafel III. aus RESLHUBER, 1854, Denkschrift
Zeigt den Durchschnitt und die Einrichtung der beiden Häuschen, so wie die feste Mire, wie sie im Jahre 1841 für die Bestimmung der absoluten Declination und Horizontal- Intensität hergerichtet worden sind, Die Figur H bezeichnet eine Kreil'sche Spiegelmire. (Erklärung der Tafeln, RESLHUBER, 36)
Taf. III gibt den Grundriss und Seitendurchschnitt der beiden Häuschen. Auf dem steinernen Tische des Pfeilers in L ruht ein kreisförmiger, oben mit zwei Glasdeckeln verschlossener Kasten, in welchem der schwingende Magnet sich befindet; auf der vorderen, dem Fernrohre zugekehrten Wand desselben, ist ein viereckiger Ausschnitt durch einen Schuber mit einem Glimmerblättchen verschliessbar.
In der Verlängerung der die Mittelpunkte des Fernrohres und Magnetometers verbindenden Linie befindet sich in M eine feste Mire 17' 8".45 Wien. Mass. von der Reflexions-Ebene des Magnetometer- Spiegels entfernt (nahe gleich der Entfernung der Scale von der Reflexions-Ebene des Spiegels), deren Azimuth astronomisch bestimmt wurde. Zu diesem Zwecke ist das Häuschen K so eingerichtet, dass vom Dache auf der Nordseite ein Brett weggenommen werden kann, wo dann die Beobachtung des Polarsternes vom Platze des unverrückten Fernrohres unmittelbar angeht. Nördlich von K, in einer Entfernung von ungefähr 500 Klaftern, steht die nördliche Meridiansäule der Sternwarte, deren astronomisch genau bestimmte Lage von K aus die Messung des Winkels ermöglicht, welchen M mit dem astronomischen Meridiane macht.
An der Ost- und Westseite des südlichen Häuschens waren an der Wand in der Höhe des schwingenden Magnetes Ausschnitte angebracht, zum Zwecke der Aufstellung der Messlatten bei den Intensitäts- Bestimmungen. Die Messlatten wurden damals auf beweglichen Schrägen aufgelegt, und nach Erforderniss möglichst genau in das rechte Verhältniss zum Magnetometer gestellt.
Magnetisches Observatorium
Tafel IV. aus RESLHUBER, 1854, Denkschrift
Ansicht des eisenfreien magnetischen Observatoriums für die absolute Bestimmung der Declination und Horizontal-Intensität von SO gegen NW, seit der Umänderung im Jahre 1843 (Erklärung der Tafeln, RESLHUBER, 36)
In dieser Verfassung blieb die Localität bis zum Frühlinge des Jahres 1843, wo die beiden Häuschen wegen Abhalten des Luftzuges durch einen hölzernen Gang mit einander verbunden, und noch überdies an L zwei Seitenflügel in der auf dem magnetischen Meridiane senkrechten Richtung angebaut wurden, um die bei den Ablenkungsbeobachtungen zum Behufe der Horizontal-Intensitäts-Bestimmung benöthigten Messlatten unter Dach zu bekommen, und bleibend aufgestellt lassen zu können.
So erhält das Observatorium die Form, wie sie Taf. IV, vom astronomischen Südost gegen Nordwest betrachtet, darstellt.
Denkt man sich vom Observatorium die Wände und das Dach weg, so zeigt die Taf. V die innere Einrichtung desselben und die Anordnung der Instrumente, das Fernrohr mit der Scale, das Magnetometer, die Mire. Jede Messlatte ruht auf zwei steinernen Säulen, in welchen oben zwei hölzerne Träger mit Schraubengewinden eingekittet sind; zwei Querleisten bilden die unmittelbare Unterlage der Latten, und sind durch Schrauben zu heben und zu senken, zur genauen Horizontalstellung der Messlatten. Am Ende der Latten gegen das Magnetometer zu, sind messingene Lamellen aufgeschraubt, in welchen die in Metern abgetheilte Längslinie der Latten endigt.
Die Latten stehen in einer solchen Höhe über dem Boden, dass, wenn der Ablenkungsmagnet ihnen aufgelegt wird, die Axen des ablenkenden und des abgelenkten Magnetes möglichst in einer Horizontal- Ebene sich befinden.
Taf. VI gibt den Grundriss des Observatoriums. Im Jahre 1843 wurde das ganze Innere des Observatoriums zur besseren Abhaltung des Luftzuges noch mit einer doppelten Bretterverschalung versehen.
(RESLHUBER, DsKAW, 4-5)

P. Augustin Reslhuber listet in seiner in den Denkschriften der kaiserlichen Akademie erschienenen Beschreibung auch die Beobachter, die zwischen 1839 und 1850 tätig waren, auf. Dabei sieht man, dass neben dem Personal der Sternwarte und Mitgliedern des Lehrkörpers auch die jungen Mitbrüder aus dem Noviziat und Klerikat (Fratres) als Hilfsbeobachter mitarbeiteten (siehe unten).

Wie lange die magnetischen Messungen in Kremsmünster durchgeführt wurden und welche Geräte dazu Verwendung fanden, kann jetzt nur mit Hilfe einiger weniger Hinweise beantwortet werden. Die Reihe der Magnetischen Tagebücher endet mit dem 86. Band am 28. Februar 1907. Bis dorthin findet man für jeden Tag drei Messungen zu drei Terminen (08:00, 14:00 und 20:00 Uhr) jeweils am Unifilar und am Bifilar abgelesen und dazu die Mittelwerte und die Raumtemperatur eingetragen.
Von einer Änderung erfahren wir von P. Franz Schwab, der in seinen Beiträgen zur Witterungskunde von Oberösterreich im Jahr 1898 davon berichtet, dass sich auf Grund der Arbeiten für die Errichtung des Ehlert'schen Seismometers in einer zweiten Abteilung des Locales im marktseitigen Kellerraum der Sternwarte die Aufstellung der Wild'schen Variations-Apparate verzögere. (SCHWAB, 1899, 84). Ab 1899 wurden dann nach den Angaben von P. Thiemo Schwarz zur Bestimmung der magnetischen Declination ... sowohl die neuen Wild'schen als auch die alten Gauss'schen Variationsapparate abgelesen zu den üblichen Terminen. Absolute Messungen geschahen mit einem Wild'schen magnetischen Reisetheodolithen. (SCHWARZ, 1900, 25)
Für den Bau des neuen Meridian-Observatoriums, das am selben Platz errichtet wurde, musste das Magnetische Observatorium weichen.


Liste der von Reslhuber angeführten Beobachter in den Jahren 1839-1850

ACHLEUTHNER, Fr. Leonhard: 1845, 1846, 1847, 1848, 1849, 1850
AUBÖCK, Fr. Ulrich: 1848, 1850
BACHMAYR, Fr. Rupert: 1849, 1850
DANNER, P. Wolfgang: 1839, 1840
DIRMHIRN, A.: 1845, 1846
FELLÖCKER, P. Sigmund: 1839, 1840, 1841, 1842, 1843, 1844, 1845, 1846, 1847, 1848, 1849, 1850
FUCHS, P. Benno: 1839, 1840, 1842, 1843, 1844, 1845
GRUBHOFER, P. Bonifaz: 1841, 1842, 1843
HADRA, Fr. Leander: 1849, 1850
HAGN, P. Theodorich: 1842, 1843, 1844, 1845
HASLBERGER, P. Gregor: 1839, 1840, 1841, 1842, 1843, 1844, 1845, 1846, 1847, 1848, 1849, 1850
HOFSTÄDTER, Fr. /P. Gotthard: 1845, 1846, 1847, 1848, 1849, 1850
KINDLINGER, Fr. Ambros: 1845, 1846, 1848, 1849, 1850
KLINGLMAYR, Fr. Petrus: 1850
KOLLER, P. Marian: 1839, 1840, 1841, 1842, 1843, 1844, 1845, 1846
KOPP, P. Leopold: 1842
KROISS, B.: 1845, 1846
KRONECKER, P. Gunther: 1841, 1844, 1845, 1846, 1847
KYRLE, Fr. Bruno: 1845, 1846, 1848
LEHNER, Fr. Kajetan: 1846, 1847, 1848, 1850
LETTENMAYR, Simon: 1839, 1840, 1841, 1842, 1843, 1844, 1845, 1846, 1847, 1848, 1849, 1850
MAYERHOFER, Fr. Martin: 1848, 1849, 1850
MAYERHOFER, P.: 1849, 1850
OELTZEN, H. W.: 1849
PATZALT, Fr. /P. Hermann: 1844, 1845, 1846, 1847, 1849, 1850
RESLHUBER, P. Augustin: 1839, 1840, 1841, 1842, 1843, 1844, 1845, 1846, 1847, 1848, 1849, 1850
SCHIMA, Fr. /P. Oddo: 1842, 1843, 1844, 1848, 1849, 1850
SCHIMA, Fr. Stefan: 1845, 1846, 1847, 1848
SCHÜCH, Fr. Bernhard: 1850
STADT, M.: 1849
STEYRER, Fr. Julian: 1849
STINGEDER, Fr. Rafael: 1850
STÖGER, Fr. Moriz: 1846, 1847, 1849
STRASSER, Fr. /P. Gabriel: 1845, 1846, 1849
VIEHAUS, Fr. Klaudius: 1846, 1847, 1848, 1849, 1850
WURM, Fr. Ernest: 1844

Die Schreibweise der Namen wurde an die des Professbuches von P. Altman Kellner angepasst.


Quellen und Literatur:

ANONYMUS 1870: Von Kremsmmünster wird uns geschrieben [Störungen an den Magnetometern bei Nordlicht 24. Oktober 1870], in: Zeitschrift d. Österrr. Gesellschaft für Meteorologie, 5. Jg., Wien, 525

FELLÖCKER, P. Sigmund 1864: Geschichte der Sternwarte der Benediktiner-Abtei Kremsmünster, Linz

GAUSS, Carl Friedrich & WEBER, Wilhelm 1837: Resultate aus den Beobachtungen des magnetischen Vereins im Jahre 1836, Göttingen

GAUSS, Carl Friedrich & WEBER, Wilhelm 1840: Resultate aus den Beobachtungen des magnetischen Vereins im Jahre 1839, Leipzig

GAUSS, Carl Friedrich & WEBER, Wilhelm 1841: Resultate aus den Beobachtungen des magnetischen Vereins im Jahre 1840, Leipzig

KELLNER, P. Altman 1968: Profeßbuch des Stiftes Kremsmünster, Kremsmünster.

KOLLER, P. Marian o.J.: Bestimmung der Intensität des Erdmagnetismus, MS, Direktionsarchiv der Sternwarte

KOLLER, P. Marian 1842: Bericht über die meteorologischen und magnetischen Beobachtungen, angestellt auf der Sternwarte in Kremsmünster im Jahre 1841, in: Zeitschrift des Museum Francisco-Carolinum, 1842, Linz, 42-44, 47-49, 51-53, 59-62, 68-70

KOLLER, P. Marian 1842: Magnetische Terminbeobachtungen Kremsmünster - Declination, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände hrsg. J. Lamont, Jg. 1842, 2. Heft, München, 49-62

KOLLER, P. Marian 1842: Magnetische Terminbeobachtungen Kremsmünster Horizontal-Intensität, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände hrsg. J. Lamont, Jg. 1842, 2. Heft, München, 116-125

KOLLER, P. Marian 1842: Bemerkungen zu den Terminbeobachtungen, Kremsmünster, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände hrsg. J. Lamont, Jg. 1842, 2. Heft, München, 152-156

KOLLER, P. Marian 1842: Auszug aus einem Brief des Herrn Prof. Koller, Director der Sternwarte in Kremsmünster an den Herausgeber (Kremsmünster, 1. Dezember 1842) [Magnetische Constanten], in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände hrsg. J. Lamont, Jg. 1842, 2. Heft, München, 195-196

KOLLER, P. Marian 1843: Auszug aus einem Brief des Herrn Koller, Director der Sternwarte in Kremsmünster an den Herausgeber (Kremsmünster, den 22. December 1842) [Zeiten der Magnetometermessungen], in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände hrsg. J. Lamont, Jg. 1842, 4. Heft, München, 230-231

KOLLER, P. Marian 1843: [Kremsmünster] Magnetische Terminbeobachtungen in Mailand, München, Prag, Kremsmünster 1842, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände, hrsg. J. Lamont, Jg. 1843, 6. Heft, München, 39-40, 75-78

KOLLER, P. Marian 1844: Magnetische Terminbeobachtungen in Kremsmünster 1842 und 1843, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände, hrsg. J. Lamont, Jg. 1844, 11. Heft, München, 137-184

KOLLER, P. Marian 1844: [Kremsmünster] Stündliche Beobachtungen zur Zeit des Sommer-Solstitiums 1844, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände, hrsg. J. Lamont, Jg. 1844, 12. Heft, München, 110-111

KOLLER, P. Marian 1844: [Kremsmünster] Nachtrag zum Frühlings-Termin 1844, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände, hrsg. J. Lamont, Jg. 1844, 12. Heft, München, 123-124

KOLLER, P. Marian 1844: [Kremsmünster] Stündliche Beobachtungen zur Zeit des Herbst-Aequinoctiums 1844, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände, hrsg. J. Lamont, Jg. 1844, 12. Heft, München, 182-184

KOLLER, P. Marian 1844: [Kremsmünster] Nachtrag zum Frühlings-Termin 1844, in: Annalen für Meteorologie, Erdmagnetismus und verwandte Gegenstände, hrsg. J. Lamont, Jg. 1844, 12. Heft, München, 209-210

KOLLER, P. Marian 1848: Vorläufige Nachricht von der Beobachtung des Nordlichtes vom 18. Oktober und gleichzeitiger magnet. Störungen in Kremsmünster (nach einem Brief Reslhubers). SbKAW m. n. Kl., 1, 530

LIZNAR, J. 1879: Magnetische Messungen in Kremsmünster, ausgeführt im Juli 1879. SbKAW m. n. Kl., 80, Abt.II, 776-784

RESLHUBER, P. Augustin o. J.: Jahres-Bericht über die Resultate aus den meteorologischen und magnetischen Beobachtungen im Jahre 1852 auf der Sternwarte zu Kremsmünster, MS, Kremsmünster, Direktionsarchiv der Sternwarte

RESLHUBER, P. Augustin o. J.: Tagesbericht über die Resultate aus den meteorologischen und magnetischen Beobachtungen im Jahre 1853 auf der Sternwarte zu Kremsmünster, MS, Kremsmünster, Direktionsarchiv der Sternwarte

RESLHUBER, P. Augustin o. J.: Jahres-Bericht über die Resultate aus den im Jahre 1854 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen und magnetischen Beobachtungen, MS, Kremsmünster, Direktionsarchiv der Sternwarte

RESLHUBER, P. Augustin o. J.: Jahres-Bericht über die Resultate aus den im Jahre 1855 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen und magnetischen Beobachtungen, MS, Kremsmünster, Direktionsarchiv der Sternwarte

RESLHUBER, P. Augustin o. J.: Jahres-Bericht über die Resultate aus den im Jahre 1856 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen und magnetischen Beobachtungen, MS, Kremsmünster, Direktionsarchiv der Sternwarte

RESLHUBER, P. Augustin o. J.: Jahres-Bericht über die Resultate aus den im Jahre 1857 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen und magnetischen Beobachtungen, MS, Kremsmünster, Direktionsarchiv der Sternwarte

RESLHUBER, P. Augustin o. J.: Jahresbericht über die Resultate aus den im J. 1858 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen und magnetischen Beobachtungen, MS, Kremsmünster, Direktionsarchiv der Sternwarte

RESLHUBER, P. Augustin o. J.: Bericht über die Resultate aus den im Jahre 1859 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen und magnetischen Beobachtungen, MS, Kremsmünster, Direktionsarchiv der Sternwarte

RESLHUBER, P. Augustin 1850: Magnetische Beobachtungen in Kremsmünster [MS des 1854 in DsKAW 6 veröffentlichten Artikels], Stw-Bibliothek S 403001

RESLHUBER, P. Augustin 1854: Die täglichen Beobachtungen der magnetischen Declination und Horizontal-Intensität, Wien

RESLHUBER, P. Augustin 1854: Über das Magnetische Observatorium in Kremsmünster und die vom Jahre 1839-50 aus den Beobachtungen abgeleiteten Resultate, in: Denkschriften der math.-naturwiss. Classe der kaiserl. Akademie der Wissenschaften, Bd. VI. Wien, 1-56

RESLHUBER, P. Augustin 1854: Über das Magnetische Observatorium in Kremsmünster und die vom Jahre 1839-50 aus den Beobachtungen abgeleiteten Resultate, Wien

RESLHUBER, P. Augustin 1857: Magnetische Beobachtungen zu Kremsmünster im Jahre 1854, JbZAMET 1854, Wien, Sonderdruck

RESLHUBER, P. Augustin 1858: Magnetische Beobachtungen zu Kremsmünster im Jahre 1855, mit einem Nachtrage von F. Lukas, in: Jahrbücher der k. k. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus, 5. Bd. Jg. 1853, Wien, Sonderdruck

RESLHUBER, P. Augustin 1858: Magnetische Beobachtungen zu Kremsmünster in den Jahren 1851, 1852, 1853. Mit einem Nachtrag von F. Lukas, in: Jahrbücher der k. k. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus, 5. Bd. Jg. 1853, Wien, 33-82

RESLHUBER, P. Augustin 1859: Magnetische Beobachtungen zu Kremsmünster im Jahre 1854. Mit einem Nachtrag von F. Lukas, in: Jahrbücher der k. k. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus, 6. Bd. Jg. 1854, Wien, 29-42

RESLHUBER, P. Augustin 1860: Bericht Über die im Jahre 1859 auf dem magnetischen Observatorium zu Kremsmünster beobachteten Störungen, SbKAW m. n. Kl., 42, 221. 533-572

RESLHUBER, P. Augustin 1860: Magnetische Beobachtungen zu Kremsmünster im Jahre 1855. Mit einem Nachtrag von F. LUKAS, in: Jahrbücher der k. k. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus, 7. Bd. Jg. 1855, Wien, 31-44

RESLHUBER, P. Augustin 1861: Magnetische Beobachtungen zu Kremsmünster im Jahre 1856. Mit einem Anhange von F. Lukas, in: Jahrbücher der k. k. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus 8. Bd. Jg. 1856, Wien, 31-46

SbKAW, 1859: (Nachricht v. d. Übersendung d. Abhandlung "Über die Resultate aus den i. J. 1858 auf d. Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorolog. u. magnet. Beobachtungen" von Reslhuber an die KAW), SbKAW m. n. Kl., 37, 637

SbKAW, 1860: (Nachricht v.d.Übersendung d. Berichtes über die i. J. 1859 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorol. u. magnet. Beobachtungen), SbKAW m. n. Kl., 41, 63

SCHWAB, P. Franz, WENZEL, P. Gallus & SCHWARZ, P. Thiemo 1896: Über die bisher in Oberösterreich angestellten meteorologischen und geophysikalischen Beobachtungen, in: Jahresberichte des Vereins für Naturkunde in Österreich ob der Enns zu Linz, 25, Linz, 1-62

SCHWAB, P. Franz, WENZEL, P. Gallus & SCHWARZ, P. Thiemo 1897: Beiträge zur Witterungskunde von Oberösterreich im Jahre 1896, Jahresberichte des Vereins für Naturkunde in Österreich ob der Enns zu Linz, 26, Linz, 1-87

SCHWAB, P. Franz & SCHWARZ, P. Thiemo 1898: Beiträge zur Witterungskunde von Oberösterreich im Jahr 1897, in: Jahresbericht des Vereins für Naturkunde in Österreich ob der Enns zu Linz, 27, Linz, 1-87

SCHWAB, P. Franz & SCHWARZ, P. Thiemo 1899: Beiträge zur Witterungskunde von Oberösterreich im Jahre 1898, in: Jahresberichte des Vereins für Naturkunde in Österreich ob der Enns zu Linz, 28, Linz, 1-92

SCHWARZ, P. Thiemo 1900: Resultate aus den im Jahre 1899 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen Beobachtungen, in: 50. Programm des kais. kön. Ober-Gymnasiums der Benedictiner zu Kremsmünster für das Schuljahr 1900, Linz, 1-25

SCHWARZ, P. Thiemo 1903: Resultate aus den im Jahre 1902 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen Beobachtungen, Wels

SCHWARZ, P. Thiemo 1904: Resultate aus den im Jahre 1903 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen Beobachtungen, Wels

SCHWARZ, P. Thiemo 1908: Resultate aus den in den Jahren 1905 und 1906 auf der Sternwarte zu Kremsmünster angestellten meteorologischen Beobachtungen, Linz

STRASSER, P. Gabriel 1870: Kremsmünster. Nordlicht am 24. October, in: Zeitschrift d. Österrr. Gesellschaft für Meteorologie, 5. Bd., Wien, 567-571

STRASSER, P. Gabriel 1876: Meteorologische Mitteilungen aus der Sternwarte Kremsmünster aus dem Triennium 1873, 1874 und 1875, in: Repertorium für physikalische Technik, mathematische und astronomische Instrumentenkunde, 12, München, 158-229

WOLFER, A. 1894: Beobachtungen der Sonnenflecken im Jahr 1893, Berechnung der Relativzahlen dieses Jahres und Vergleichung mit den magnetischen Variationen, Astronomische Mittheilungen 84, 109-120. Aus der Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich besonders abgedruckt, Zürich



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(c) P. Amand Kraml 2020-09-15
Letzte Änderung: 2021-03-28