P. Marian (Wolfgang) Koller
von P. Augustin Reslhuber


Koller

Dr. MARIAN (WOLFGANG) KOLLER,

Capitular des Benedictiner-Stiftes Kremsmünster, k. k. Ministerialrath im hohen Staatsministerium, Ritter des kais. österr. Leopolds-Ordens, wirkliches Mitglied der kais. Akademie der Wissenschaften in Wien, wirklicher Consistorialrath des Bisthumes Linz etc. etc., emeritirter Professor der Naturgeschichte und der Physik, emeritirter Prodirector der philosophischen Studienanstalt, Director des Convictes und der Sternwarte zu Kremsmünster

EINE LEBENSSKIZZE

bearbeitet von

Dr. Augustin Reslhuber,

Stiftsabte und Director der Sternwarte zu Kremsmünster.

(Separat-Abdruck aus der Zeitschrift der österreichischen Gesellschaft für Meteorologie.)

WIEN.

Druck und Commissionsverlag von Carl Gerold’s Sohn. 1866.


Wolfgang Koller ward am 31. October 1792 zu Feistriz (Krain, Bistritza) in der Wochein in Krain geboren; sein Vater Andreas Koller war Verweser der Baron von Zois’schen Eisengewerke daselbst, die Mutter Josepha, geborne Edle von Seethal. Die erste Erziehung erhielt Koller im elterlichen Hause, den ersten Unterricht in der Schule seines Geburtsortes.

In den Jahren 1802 und 1803 besuchte Koller die k. k. Normalschule zu Laibach, trat in dem J. 1803 in das dortige Gymnasium, welches er im J. 1808 mit sehr guten Fortschritten absolvirte; im letzteren Jahre unterzog er sich auch der Prüfung für Hauslehrer.

In den Jahren 1809 und 1810 hörte Koller die beiden philosophischen Curse am k. k. Lyceum zu Laibach mit eminentem Erfolge, und legte im J. 1809 die Prüfung als lateinischer Privat- und Haus-Instructor für alle Classen des Gymnasiums ab.

Im J. 1810/11 studirte Koller an der Ecole centrale de médecins de Laibach allgemeine Chemie, Naturgeschichte und Mathematik (mit der Note „l’ optime“), und oblag während dieser Zeit auch eifrig dem Studium der italienischen und französischen Sprache. Koller’s besonderer Gönner, Freiherr von Zois, wollte den Jüngling in der k. k. Bergakademie zu Schemnitz zum Montanisten bilden lassen, welchen Plan aber die ungünstigen Zeitverhältnisse vereitelten. Koller ging an die k. k. Universität nach Wien, und widmete sich daselbst im J. 1811/12 dem Studium der höheren Mathematik unter dem Astronomen Bürg (cum nota eminentiae), hörte 1812/13 die Vorlesungen ex mathesi forensi (mit der Note „primam cum eminentia“).

Koller machte in dieser Zeit mehrere Concursprüfungen um Erlangung einer Lehrkanzel für Mathematik, wurde aber immer, da man ältere Competenten berücksichtigen zu müssen glaubte, auf die Zukunft vertröstet. Des Zuwartens überdrüssig, nahm Koller eine Privatlehrerstelle für französische und italienische Sprache bei dem Eisenwaaren-Verleger Joseph Ludwig zu Steinbach an der Steyer in Oberösterreich an (1814 bis 1816).

Während dieser Zeit besuchte Koller mehrmals das Stift Kremsmünster, lernte dessen wissenschaftliche Institute und das Wirken der Benediktiner kennen, und entschloss sich, da er hier Aussicht für Befriedigung seines literarischen Strebens fand (1816), um die Aufnahme in das Stift anzusuchen, welche ihm bei seinen vorzüglichen Zeugnissen mit der Zusicherung seiner dereinstigen Verwendung zu den naturwissenschaftlichen Studien gerne gewährt wurde. Koller trat am 5. October 1816 in’s Noviciat, und erhielt den Stiftsnamen Fr. Marianus. Nach zurückgelegtem Probejahre studirte Koller in den Jahren 1817 bis 1821 Theologie am k. k. Lyceum zu Linz mit eminentem Erfolge; seine Mussestunden füllte er mit eifrigem Studium der ihm so lieb gewordenen Mathematik aus.

Am 13. Juni 1821 verband sich Koller für immer dem Stifte durch Ablegung der feierlichen Ordensgelübde, wurde am 18. August 1821 zum Priester geweiht, und brachte am 8. September 1821 in der Pfarrkirche seines Geburtsortes dem Herrn zum erstenmale das heil. Messopfer dar.

Im November 1821 kam Koller als Cooperator in die Seelsorge auf die dem Stifte incorporirte Pfarrei Sipbachzell, woselbst er durch seine vortreffliche Verwendung als Seelsorger, Katechet und ausgezeichneter Kanzelredner die allgemeine Liebe und Achtung der Pfarrkinder, und in Folge dessen im J. 1824 eine Allerhöchste Belobung erwarb.

Nach dem Tode des P. Thaddaeus Derflinger (18. April 1824), Decanes der philosophischen Studien, Directors des Convictes und der Sternwarte wurde Koller in das Stift zurückgerufen, um sich für die Professur der Naturgeschichte an der philosophischen Lehranstalt, welche er mit Beginn des Studienjahres 1824/25 übernehmen sollte, vorzubereiten. Mit Anfänge Novembers 1824 trat er diese Professur provisorisch an, übernahm im J. 1826 auch die der Physik, und legte am 17. Februar 1827 die strenge concursartige Prüfung für beide Lehrfächer an einem Tage in Linz mit sehr gutem Erfolge ab, worauf die Bestätigung als ordentlicher Professor von der k. k. Studien-Hofcommission erfolgte.

Nach dem unerwartet schnellen Tode des Astronomen P. Bonifacius Schwarzenbrunner (29. April 1830) übernahm Koller die Leitung der Sternwarte, gab dagegen die Professur der Naturgeschichte mit Ende des Schuljahres 1830 ab, während er die der Physik bis Ende des Studienjahres 1839 beibehielt; von wo an Koller seine Kräfte ungetheilt dem Dienste der Sternwarte widmete.

Am 1. März 1843 ernannte der Abt Thomas Mitterndorfer Koller zum Prodirector der philosophischen Studienanstalt und Director des Convictes unter gleichzeitiger Beibehaltung des Directorates der Sternwarte.

Bei seiner ausgezeichneten Fachkenntniss leitete Koller die Studien- und Erziehungs-Anstalt mit solcher Umsicht, dass sein Wirken am 13. December 1846 von Sr. k. k. Majestät allerhöchst belobt wurde.

Da Koller’s Kenntnisse und Leistungen als Professor und Astronom, seine Erfahrungen und Verdienste als Leiters einer vielbesuchten Studien- und rühmlichst bekannten Erziehungs-Anstalt in den weitesten Kreisen einen vortrefflichen Klang hatten, so geschah es, dass nach dem Tode des Herrn Hofrathes Jos. Cas. Hallaschka bei der Wiederbesetzung der Stelle des Referenten bei der k. k. Studien-Hof-Commission für die philosophischen Studien-Anstalten des Reiches das Augenmerk der hohen und höchsten Behörden auf Koller geleitet wurde, und am 30. October 1847 dessen Ernennung zum k. k. Regierungsrathe, Referenten für die philosophischen Studien-Anstalten bei der k. k. Studien-Hof-Commission und Präses der philosophischen Facultät der Wiener-Universität von Sr. k. k. apostol. Majestät Ferdinand I. erfolgte.

In der Freude seines Herzens über die Auszeichnung Koller’s ernannte ihn der hochw. Bischof von Linz, Gregorius Thomas Ziegler, wegen seiner Verdienste um die religiös-sittliche Erziehung der Jugend zum wirklichen Consistorialrathe.

Koller trat das ehrenvolle Amt Anfangs Decembers an, und fand sich in seinem neuen einflussreichen Wirkungskreise bald zurecht.

Zur Anerkennung und Auszeichnung der Verdienste K oller’s um die Wissenschaften erwählte ihn die kais. Akademie der Wissenschaften am 26. Jänner 1848 zu ihrem wirklichen Mitgliede, welche Wahl am 1. Februar von Sr. k. k. apostol. Majestät bestätiget wurde.

Bei seinem Abgange von Kremsmünster hatte Koller keine Ahnung, wie verhängnissvoll das Jahr 1848 für Oesterreich, insbesonders für Wien werden sollte; aber er hielt inmitten aller Gefahren und Wirren wacker auf seinem Platze und im Amte aus, und zog sich nur Ende October auf wenige Tage in das Stift Melk zurück, von wo er gleich Anfangs November wieder zurückkehrte.

Als im J. 1849 die k. k. oberste Studien-Hofcommission aufgelöst, und ein Ministerium für Cultus und Unterricht an deren Stelle provisorisch errichtet wurde, kam Koller in dasselbe als k. k. Sectionsrath mit dem Referate über die Realschulen, polytechnischen, nautischen und astronomischen Institute.

Da am 29. October 1849 in Folge des provisorischen Gesetzes über die Organisirung der akademischen Universitäts-Behörden Koller’s Wirksamkeit als Präses der philosophischen Facultät der k. k. Wiener Universität zu Ende ging, so wollte das Doctoren-Collegium derselben seinen verehrten und vielfach verdienten Vorstand nicht aus seiner Mitte scheiden lassen, sondern ernannte ihn „in Anerkennung der vielen und wichtigen Verdienste sowohl um die Wissenschaften als um das Unterrichtswesen, mit dem Ausdrucke der innigsten Verehrung für dessen persönliche Eigenschaften“ durch Acclamation zum wirklichen Mitgliede des Doctoren-Collegiums der philosophischen Facultät der Wiener-Universität, und überreichte ihm das Doctor-Diplom mit dem Beisatze „de republica literaria optime meritus“.

Bei der definitiven Organisirung des Ministeriums für Cultus und Unterricht im J. 1851 wurde Koller mit allerhöchster Entschliessung vom 7. Mai zum k. k. Ministerial-Rathe unter Belassung seines bisherigen Referates ernannt.

Im J. 1859 (27. Mai) belohnte Se. k. k. apost. Majestät Franz Joseph I. Koller’s Verdienste (wie es im Diplome heisst) „welche er sich als Professor der Naturwissenschaften und Director der Sternwarte, der philosophischen Lehranstalt und des Convictes zu Kremsmünster durch 23 Jahre, dann seit dem J. 1847 im Staatsdienste als Regierungsrath und Referent bei der bestandenen k. k. Studien-Hofcommission, nach deren Auflösung als Sectionsrath und seit dem Jahre 1851 als Ministerialrath und Referent über die Realschulen, technischen, nautischen und astronomischen Institute, besonders um den raschen Aufschwung der Realschulen in Oesterreich in glänzender Weise erworben hat“ durch Verleihung des Ritter-Kreuzes des kais. österr. Leopolds-Ordens; auch rückte Koller im November 1859 in die höhere Gehaltstufe der Ministerial-Räthe vor, und arbeitete in dieser Stellung bis zum unerwartet schnellen Abschlüsse seines Lebens am 19. September 1866.

Koller hatte sich bei seinen ausgezeichneten Geistesanlagen und einem unermüdeten Fleisse gründliche tiefe Kenntnisse in allen Fächern erworben, die er in Angriff genommen; in der Naturgeschichte, Mathematik, Physik, Astronomie, Meteorologie, im terrestrischen Magnetismus und in den modernen Sprachen.

Als Lehrer der Naturwissenschaften war er ausgezeichnet durch klaren präcisen Vortrag, elegante Sprache, strenge logische Consequenz und erschöpfende Gründlichkeit; ein tüchtig geschulter Theoretiker und vorzüglicher Experimentator; jede neuere Entdeckung und Erfindung griff er begierig auf, verwerthete sie bei seinen Vorträgen; verschaffte sich zur Demonstration die nöthigen Apparate und Hilfsmittel, und wurde so der eigentliche Regenerator unseres physikalischen Cabinetes und der naturhistorischen Sammlungen, deren Reichthum und Vollständigkeit manche Universität beneiden möchte.

Als Koller im J. 1830 die Leitung der Sternwarte übernahm, war es seine erste Sorge, unter Zuratheziehung der Herren Director J. J. v. Littrow und Professor S. Stampfer dem durch die Munificenz Sr. Majestät des Kaisers Franz I. erhaltenen zweischuhigen Meridiankreise eine feste Aufstellung zu geben, was bei der Schwierigkeit, welche der eigenthümliche Bau der Sternwarte bot, bis dahin nicht vollkommen gelungen war. Koller führte dieselbe zur vollsten Befriedigung durch, so dass im Juli 1831 die regelmässigen Beobachtungen mit diesem Instrumente begonnen werden konnten, welche seither ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

Im J. 1831 liess Koller auf der obersten Zinne der Sternwarte eine Rotonde mit einem Pfeiler aus Backsteinen und einer Drehkuppel zur Aufnahme des durch die Gnade des Abtes Joseph Altwirth erworbenen tragbaren Aequatoreales (mit 2.4 Zoll Objectiv-Oeffnung, neunzölligem Stunden- und zwölfzölligem Declinations-Kreise) herstellen, und vollendete in Gemeinschaft mit Hrn. Prof. S. Stampfer noch in demselben Jahre die Aufstellung und Rectification des Instrumentes, mit welchem fortan Beobachtungen ausserhalb des Meridianes besonders jene von Kometen durchgeführt wurden, C. H. Schuhmachers „astronomische Nachrichten“ Band 8. bis 25. enthalten zahlreiche Abhandlungen und Resultate von Koller’s Arbeiten.

Vom J. 1831 bis 1834 wurde Koller bei den astronomischen Beobachtungen und deren Reduction durch den Professor der Mathematik, P. Wolfgang Danner unterstützt, dem er selbst, so wie schon früher in der Mathematik, Unterricht in der Astronomie ertheilte; im November 1834 wurde ihm der Schreiber dieser Zeilen, welcher auf Kollers Veranlassung in den Jahren 1831 und 1832 an der Universität in Wien unter Professor Andreas v. Ettingshausen höhere Mathematik, im J. 1833 unter Director J. J. v. Littrow Astronomie studirte, als Adjunct, und im J. 1840 P. Sigismund Fellöcker als Assistent beigegeben. Durch diese Vermehrung der Hilfskräfte wurde es ermöglicht, dass der Kreis der Arbeiten auf der Sternwarte erweitert werden konnte; die mannigfaltigsten Bestimmungen und Untersuchungen, wie über die geographische Lage des Ortes, über die Beschaffenheit der Instrumente und deren Fehler, regelmässige Beobachtungen des Mondes, der Mondsterne, Planeten, Cometen wurden durchgeführt. In den Jahren 1837 und 1838 nahm die Sternwarte auf Einladung der königl. britt. astronom. Gesellschaft auch Theil an der Neubestimmung der Positionen einer Anzahl von Fixsternen zur Verbesserung des Sterncataloges der British Association for the advancement of Science. Koller theilte im J. 1842 ein Verzeichniss von 208 neubestimmten, auf das Jahr 1840.0 reducirten Fixsternen mit, welches im 12. Bande der „Memoirs of the brit. Royal Astronom. Society“ abgedruckt ist.

Unter Koller’s Leitung bearbeitete und vollendete der Assistent der Sternwarte P. S. Fellöcker auf Einladung des Hrn. Directors der Berliner-Sternwarte J. Fr. Encke das sehr sternenreiche Blatt (Stunde VII) der Berliner akademischen Sternkarten, welches nach der Approbirung von der hiezu aufgestellten Commission in Druck gelegt wurde.

Eine besondere Aufmerksamkeit widmete Koller den meteorologischen Beobachtungen; zu diesem Zwecke wurden neue Instrumente angeschafft, deren Correctionen nach den besten Methoden ausgemittelt, die bisher in Verwendung gestandenen Apparate mit den neuen genau verglichen zur Ermöglichung der Verbesserung älterer Beobachtungen; die Zahl der täglichen Aufzeichnungen wurde vermehrt und das System der Beobachtungen erweitert, so dass vom J. 1831 angefangen Luftdruck, Temperatur, Dunstdruck, Feuchtigkeit der Luft, Wolken-Art, Zug und Dichte, Windes-Richtung und Stärke, Art und Menge der Niederschläge, die Anmerkung besonderer Erscheinungen und eine kurze Charakteristik der Witterung jedes Tages einbegriffen waren.

Damit ein solches Materiale nicht unbenützt bleibe, wurden die Tages-, Monats- und Jahres-Mittel aller Beobachtungsdaten berechnet, und am Schlüsse eines jeden Jahres in einer Uebersichtstabelle zusammengestellt und veröffentlicht.

Vom J. 1836 an nahm die Sternwarte auch Theil an den meteorologischen Terminsbeobachtungen, welche auf Sir John Herschel’s Aufforderung zu den Zeiten der Aequinoctien und Solstitien ausgeführt, im Jahre 1840 auf alle Monate ausgedehnt wurden.

Im Jahre 1840 und 1841 vollführte Koller eine sehr verdienstliche Arbeit, indem er aus dem reichen Materiale der Temperaturbeobachtungen vom J. 1820 bis 1839 den stündlichen Gang der Wärme für Kremsmünster nach Bessel’s Methode für Berechnung periodischer Naturerscheinungen ermittelte, und im J. 1841 in dem Jahresberichte des Museum’s „Francisco Carolinum“ in Linz veröffentlichte.

Eine ähnliche Arbeit vollendete Koller im J. 1843 über die stündlichen Aenderungen des Dunstdruckes und der Feuchtigkeit der Luft“ aus zehnjährigen Psychrometerbeobachtungen (1833—1842) zu Kremsmünster (veröffentlicht im Jahresberichte des Museums „Francisco-Carolinum“ in Linz vom J. 1843); eine um so verdienstlichere Arbeit, als zu jener Zeit noch wenige so lange ununterbrochen fortgesetzte Reihen über Dunstdruck und relative Feuchtigkeit Vorlagen.

Als im vierten Decennium dieses Jahrhundertes auf Anregung der grossen Gelehrten Alexander von Humboldt und Friedrich Gauss die Untersuchungen über den Erdmagnetismus die allgemeine Aufmerksamkeit der Naturforscher auf sich zogen, und binnen wenigen Jahren dieser Zweig der Naturforschung zu einer selbstständigen Wissenschaft herangebildet wurde, wollte auch Koller nicht zurückbleiben, sondern, da seit mehr als einem Jahrhunderte naturwissenschaftliche Studien an unserem Orte mit besonderer Vorliebe betrieben werden, nach Thunlichkeit das Seinige zur Erforschung der so geheimnissvoll wirkenden magnetischen Erdkraft beitragen, und gründete im Jahre 1839 (August) das magnetische Observatorium (der Zeit nach das zweite in den kaiserlichen Staaten, in Mailand das erste durch Kreil) durch Aufstellung eines Gauss’- schen Magnetometers mit vierpfündigem Stabe zur Beobachtung der Variationen der magnetischen Declination, dem bald (1840) ein Bifilar-Apparat mit 25pfündigem Stabe für die Beobachtung der Variationen der horizontalen Intensität folgte.

Die ersten Beobachtungen mit dem Variations-Declinatorium wurden im August-Termine 1839 gemacht (abgedruckt in „Gauss und Webers Resultaten des magnetischen Vereines“ vom J. 1839); vom October-Termine des Jahres 1840 angefangen wurde an beiden Apparaten mitbeobachtet, und seit jener Zeit keiner der Termine (sowohl der von Göttingen aus, als der von der königl. Gesellschaft in London veranlassten) verabsäumt, wenn nicht besondere Hindernisse dazwischentraten. Koller wurde bei diesen mühesamen Arbeiten vom Personale der Sternwarte, vielen Professoren und jüngeren Stiftsmitgliedern auf das kräftigste unterstützt. Die Ergebnisse finden sich „in Gauss und Webers Resultaten des magnet. Vereines“ und „in Lamonts Annalen für Meteorologie und Erdmagnetismus“ abgedruckt.

Im Juni des J. 1841 erbaute Koller im grossen Stiftsgarten ferne von allen Gebäuden eine eisenfreie Localität aus Holz zur Bestimmung der absoluten magnetischen Declination und Horizontal-Intensität, in welcher ein Gauss’sches Unifilar-Magnetometer mit vierpfündigem Stabe bleibend aufgestellt wurde, mit welchem von Zeit zu Zeit absolute Bestimmungen der magnetischen Grössen, und Vergleichungen mit den an der Sternwarte befindlichen Variations-Apparaten ausgeführt wurden.

Mit Anfänge des J. 1841 wurde begonnen, den Stand der Variations-Instrumente täglich dreimal zu den Stunden 8h Morg., 2h und 8h Ab. nach mittlerer Göttinger Zeit aufzuzeichnen, was bis zum heutigen Tage noch in gleicher Weise fortgesetzt wird, so dass unsere Sternwarte die längste ununterbrochene Reihe täglicher magnetischer Beobachtungen im Kaiserstaate besitzt. Koller leitete vor seiner Berufung nach Wien auch noch die Erwerbung eines Repsold’schen Inclinatoriums ein, welches aber erst im J. 1848 vollendet wurde; Koller machte mit diesem Instrumente in den Jahren 1848 und 1849 mehrfache Bestimmungen der Inclination in Wien, und übersendete dasselbe im Juni 1850 an die Sternwarte. Es sei hier noch bemerkt, dass Koller mit gnädiger Unterstützung des Abtes Thomas Mitterndorfer ein transportables Passage-Instrument mit 19.5 Linien Objectiv-Oeffnung und einer Fokal-Länge von 21 Zollen für das eisenfreie magnetische Observatorium, sowie ein goldenes Taschen-Chronometer von H. Kessels (Nr. 1304) für die Sternwarte erwarb.

Aus dem Angeführten ist es ersichtlich, dass die Sternwarte und alle mit ihr verbundenen wissenschaftlichen Sammlungen eine ungemeine Bereicherung, manche Zweige eine völlige Umgestaltung, das magnetische Observatorium seine Neubegründung Koller verdanken, so dass die Periode seiner Wirksamkeit immer eine der glänzendsten in den Annalen des Institutes bleiben wird.

Mit seinem Abgange nach Wien trat Koller nicht aus der Verbindung mit dem Stifte und der ihm so theuer gewordenen Sternwarte, sondern blieb der anhänglichste Mitbruder, aufrichtiger Freund, Rathgeber und Wohlthäter der Sternwarte. Alljährlich, wenn es Berufspflichten und Gesundheit erlaubten, besuchte er sein liebes Stift und die Sternwarte, immer in Begleitung seines ihm treu ergebenen Freundes Prof. S. Stampfer und ward Veranlassung, dass sich während seiner Anwesenheit im Stifte häufig ein schöner Kranz wissenschaftlicher Notabilitäten in Kremsmünster zusammenfand.

Als Wohlthäter der Sternwarte erwies sich Koller; indem (1857) er zur Anschaffung eines neuen Refractors von 68 Par. Linien Objectiv-Oeffnung eine bedeutende Summe beisteuerte, der Sternwarte ein dialytisches Fernrohr von Plössl mit 37 Linien Objectiv-Oeffnung und 40 Zoll Fokallänge (1857), und im J. 1861 ein nach den neuesten Grundsätzen vom Hrn. Gustav Starke, Vorsteher der astronomisch-mechanischen Werkstätte des k. k. polytechnischen Institutes in Wien, verfertigtes Passage-Instrument mit einem Fernrohre von 24 Linien Objectiv-Oeffnung und 24 Zolle Fokallänge mit l0zölligem Vertical- und 8zölligem Horizontal-Kreise zum Geschenke machte.

Koller entsagte nach seiner Berufung in den Staatsdienst keineswegs der Wissenschaft; diese war ihm vielmehr durch langjährige Pflege zur Nothwendigkeit, in seinen Mussestunden zur Erholung geworden, wie es mehrere während dieser Zeit im Druck erschienene und andere im Manuscripte vorfindliche Abhandlungen darthun. Im Jahre 1849 trat Koller sogar als Docent an der Wiener Universität auf, und hielt Vorträge „über sphärische Astronomie“, die sich durch Schärfe, Klarheit und schöne Sprache auszeichneten, und vielfach besucht waren; auch besuchte Koller gerne die Vorträge jüngerer Professoren theils zu seiner eigenen Belehrung, theils um dieselben in ihrem regen Streben zu ehren; zudem richtete er sich selbst in seiner Wohnung, in wieweit es die Räumlichkeit gestattete, ein kleines Observatorium für Astronomie und Meteorologie ein, und versah sich mit Instrumenten von den besten Meistern.

Koller war ein sehr thätiges und selten in den Sitzungen fehlendes Mitglied der kais. Akademie der Wissenschaften; nur in den letzten zwei Jahren erschien er seltener, wozu wohl die Trauer über den Tod so vieler ihm sehr nahe gestandener Mitglieder, wie des Prof. Zippe, Dir. Kreil, Sr. Excellenz des Präsidenten Freiherrn von Baumgartner und besonders des mit ihm so innig verbundenen Prof. Stampfer viel beigetragen haben mochte.

Koller’s Wirksamkeit im Staatsdienste in vollem Umfange gehörig zu würdigen, ist für den Schreiber dieser Zeilen unmöglich, da ihm hiezu die näheren Behelfe fehlen, und Koller selbst gegen seine vertrautesten Freunde das Amtsgeheimniss heilig beobachtete. So viel ist gewiss, dass schon seine Berufung auf den ehrenvollen Posten ungetheilten Beifall fand. „Das ist der rechte Mann!“ lautete die allgemeine Stimme; „selbst ein ausgezeichneter Lehrer, der jeder Universität eine Zierde gewesen wäre, der Vorsteher einer Studien- und Erziehungs-Anstalt, kannte er am besten das Gute sowie die Mängel des bisherigen Unterrichts-Systemes; er, ein Mann der strengen Wissenschaft, wusste am besten zu beurtheilen, was der Wissenschaft noththue.“

An dem grossen und wohlthätigen Umschwunge, den das Unterrichtswesen in Oesterreich seit dem J. 1849 erfuhr, nahm Koller den lebhaftesten Antheil; ihm war unter Anderem mit seinem Referate im neuorganisirten Unterrichts-Ministerium ein Feld zu bearbeiten übergeben, welches in Oesterreich bisher völlig brach gelegen, das Realschulwesen.

Rasch erstanden im weiten Kaiserreiche — theils aus Staatsmitteln, theils durch Beiträge von Corporationen — Realschulen, die erste und sicherste Grundlage für den gedeihlichen Aufschwung der Industrie Oesterreichs. Für die Heranbildung eines tüchtigen Lehrstandes, für Anschaffung der Lehrmittel, für Herstellung zweckmässiger Localitäten wurde die umfassendste Sorgfalt verwendet; im Verlaufe kaum eines Jahrzehntes geschah und wurde in guten Gang gebracht, was man früher kaum für möglich hielt.

Nachdem die Realschulen organisirt und im guten Gang waren, schritt man zur Reorganisirung des Wiener-Polytechnicums, welches über den Realschulen zur Fortbildung in den verschiedenen Fächern in eine technische Hochschule umgegestaltet werden sollte, welcher Aufgabe sich Koller in den letzten Jahren mit unermüdeter Thätigkeit, Umsicht, grösser Vorliebe und dem glücklichsten Erfolge unterzog, so dass die Reorganisirung im Entwürfe vollendet, von Sr. k. k. Majestät genehmiget, eben in der Durchführung begriffen ist.

So wie keine neue Schöpfung gleich vom ersten Anfange in allen ihren Theilen vollkommen ist, so ging es auch mit den Realschulen; die Erfahrung lehrte, dass an selben Manches zu ändern und zu verbessern sei; auch daran wollte Koller gehen. „Diese beiden Aufgaben, die Reorganisation des Polytechnicums und die Umgestaltung der Realschulen“, äusserte sich Koller mehrmals zu seinen Freunden, „möchte ich noch lösen, dann ziehe ich mich in die Ruhe meines lieben Stiftes zurück;“ die erste hat er glücklich gelöst, die zweite seinem Nachfolger zur Durchführung hinterlassen. Koller nahm auch wesentlichen Antheil an der Gründung der k. k. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus, und widmete diesem rühmlich wirkenden Institute fortwährend seine grösste Aufmerksamkeit; eben so erfuhren unter Koller’s Referate die nautischen Schulen wesentliche Veränderungen und zeitgemässe Verbesserungen.

Koller’s Verdienste um den Staat, besonders um das Unterrichtswesen und die Wissenschaft fanden die allgemeinste Anerkennung, wie es das Vertrauen und die Auszeichnung von Seite des Allerhöchsten Monarchen und des hohen Staatsministeriums, die ungeschmeichelte Achtung und Verehrung von Seite der ihm unterstehenden Lehrkörper, und nach seinem Tode die allgemeine Trauer und die warmen wahrhaft rührenden Nachrufe der öffentlichen Blätter ohne Unterschied der Farbe beweisen.

Koller war ein durchaus biederer Charakter; als Priester, als Lehrer, Gelehrter und Staatsmann zugleich bewies er sich stets in seinem Wirken als Mensch im edelsten Sinne des Wortes; in seinem Geiste fand der Dünkel, in seinem Herzen die Selbstsucht keinen Raum; bei allen seinen Verdiensten, Auszeichnungen, bei seiner einflussreichen Stellung zierte ihn die einfachste Bescheidenheit; strenge gegen sich, war er höchst milde im Urtheile über Andere; Gerechtigkeit gepaart mit den Gesetzen der Billigkeit war die Richtschnur seines Handelns; nicht servil gegen Höherstehende, war er sehr herablassend gegen Jedermann, freundlich, dienstfertig; Jemanden einen Gefallen zu erweisen, ein gutes Wort einzulegen, ward ihm eine Freude; wo er Hilfe, Unterstützung schaffen konnte, ruhte er nicht, bis sie, wenn möglich, gewährt wurde; seinen Verwandten, besonders dürftigen Studierenden und wahrhaft Armen war er stets ein freigebiger Wohlthäter; daher die allgemeine Achtung bei Hoch und Niedrig, so dass P. Marian Koller’s Name überall den besten Klang hatte, und ehrenvoll in der Geschichte der Kirche, des Staates, der Wissenschaft und ganz besonders in den Annalen des Stiftes verzeichnet bleiben wird.

Koller erfreute sich einer festen und dauerhaften Gesundheit, welche im Laufe von 74 Jahren nur drei wesentliche Störungen erlitt; in seiner Jugend überstand er die Blatternkrankheit; im J. 1828 zog er sich auf der Heimreise von seinem Geburtsorte in das Stift durch Verkühlung ein nervöses Fieber zu, von welchem er nach einigen Wochen glücklich vollkommen genas; am 3. Juni 1852 hatte er das Unglück, auf einer Eisenbahnfahrt nach Brunn beim Aussteigen aus dem Waggon des noch nicht ganz stillestehenden Trains zu stürzen, und den rechten Oberarm zu brechen; von welchem Unfalle er sich wohl nach einigen Wochen so weit erholte, dass er wieder seinem Amte obliegen konnte; aber eine Schwäche und Empfindlichkeit der Bruchstelle für klimatische Einflüsse erhielt sich noch länger, welche erst durch den Gebrauch der Bäder in Baden, Teplitz und Pischtian nach Jahren gänzlich gehoben wurde.

Obgleich mit zunehmendem Alter die Körperkraft langsam abnahm, war sein Geist frisch, sein Urtheil sicher und scharf, das Gedächtniss sehr getreu, seine Umsicht klar und ungetrübt, sein Eifer im Amte unermüdlich. Mit Jünglingseifer hing er im Greisenalter noch an der Wissenschaft und ihrer Pflege.

Am 17. September 1866 wohnte Koller dem Leichenbegängnisse des an der Cholera verstorbenen Professors der Naturgeschichte Dr. Friese bei; in der Kirche nahe hinter dem Sarge stehend ekelte ihn der üble Leichengeruch an; es überfiel ihn ein Schüttelfrost, das Angesicht wurde blass. Koller ging in’s Freie und machte einen längeren Spaziergang, kam vom Schweisse durchnässt nach Hause, und wechselte die Wäsche. Die darauffolgende Nacht war unruhig.

Am 18. September arbeitete Koller noch tief in die Nacht hinein, als mit Gewalt die Cholera zum Ausbruch kam; der eiligst gerufene Arzt erkannte die höchste Gefahr. Um 10 Uhr Morgens des 19. Septembers wurde der Kranke bei vollem Bewusstsein mit den heil. Sterbsakramenten versehen, Mittags von den Aerzten aufgegeben, Abends 6 Uhr war er eine Leiche, welche am 21. September Nachmittags in der Hof-Pfarrkirche zu St. Augustin unter der allgemeinsten aufrichtigen Theilnahme feierlich eingesegnet und hierauf im Matzleinsdorfer Friedhofe zur ewigen Ruhe beigesetzt wurde.

Die Kirche hat an Koller einen der frömmsten Priester, der Staat einen seiner loyalsten, treuesten und eifrigsten Diener, die Wissenschaft einen unermüdlichen Pfleger und Förderer, das Stift Kremsmünster seine grösste Zierde verloren.

Er ruhe im Frieden!

Koller gehörte folgenden gelehrten Gesellschaften als Mitglied an:

1. als wirkliches Mitglied der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien (26. Jan. 1848);

2. als wirkliches Mitglied dem oberösterr. Museum „Francisco- Carolinum“ in Linz;

3. als correspondirendes Mitglied der k. k. krainischen Landwirthschaftsgesellschaft;

4. als wirkliches Mitglied der k. k. oberösterr. Landwirthschaftsgesellschaft;

5. als Ehrenmitglied der „Academia di scienze, lettere ed arti di Padova“;

6. als Ehrenmitglied dem „Ateneo di scienze, lettere ed arti di Bergamo“;

7. als wirkliches Mitglied der k. k. niederösterr. Landwirthschafts-Gesellschaft;

8. als wirkliches Mitglied dem k. k. zoologisch-botanischen Vereine in Wien;

9. als Ehrenmitglied dem naturforschenden Vereine in Brünn;

10. als stiftendes Mitglied der meteorologischen Gesellschaft in

Wien.

Koller’s wissenschaftliche Arbeiten über Astronomie, Meteorologie und Erdmagnetismus sind enthalten:

1. in C. H. Schumacher’s „astronomischen Nachrichten“ Band VIII bis XXV, Altona; zahlreiche Abhandlungen und Beobachtungen aus den Jahren 1831 bis 1847;

2. in Gauss und Weber’s „Resultaten aus den Beobachtungen des magnetischen Vereines“, Göttingen;

3. in J. Lamont’s „Annalen für Meteorologie und Erdmagnetismus“, München;

4. in dem XX. Bande der Annalen der k. k. Wiener Sternwarte — „Sternschuppen-Beobachtungen zu Kremsmünster im J. 1839;“

5. in den Jahresberichten des Museum’s „Francisco-Carolinum“ in Linz:

a) Berichte über die meteorologischen und magnetischen Beobachtungen zu Kremsmünster aus den Jahren 1839 bis 1845;

b) Beiträge zu Ortsbestimmungen;

c) Abhandlung „über den Gang der Wärme in Ober-Oesterreich aus 20jährigen Beobachtungen zu Kremsmünster, 1841;

d) Abhandlung „über die Feuchtigkeits-Verhältnisse der Luft“ aus zehnjährigen Psychrometer-Beobachtungen zu Kremsmünster, 1843;

6. a Catalogue of 208 fixed stars (inserted in vol. XII of the memoirs of the British Royal Astronomical Society), 1842;

7. im ersten Band der Denkschriften der kais. Akademie der Wissenschaften in Wien die Abhandlung „über die Berechnung periodischer Naturerscheinungen“, 1849;

8. in den Jahresheften des naturforschenden Vereines in Brünn:

a) Abhandlung „über das Passage-Instrument“, 1863;

b) Abhandlung „über die Theorie des August’schen

Heliostaten“, 1864;

c) „Beitrag zur Theorie der Röhren-Libelle“, 1864;

d) „über die Aenderungen, welche der Stundenwinkel eines Sternes in einem gegebenen Verticale durch die Fehler des Instrumentes erleidet“, 1865.




Quellen und Literatur:

RESLHUBER, P. Augustin, 1866: Eine Lebensskizze von Dr. Marian (Wolfgang) Koller. Zeitschrift d. Österr. Gesellschaft f. Meteorologie, Wien 1, 353-361. 375-382

Weitere Literatur zu Kollers Biographie:

ANONYMUS, 1866: Marian Wolfgang Koller, in: Vierteljahrsschrift der Astronomischen Gesellschaft, II. Jg., Leipzig, 149-153

BUZOLICH, Vincenzo, 1866: Cenni Biografici nell' occasione delle solenni esequie celebrate il 20 Novembre 1866 nella chiesa di Santa Croce in suffragio dell'or defunto Cav. Mariano Dottor Koller per cura della scuola reale superiore di Spalato, Spalato

PHILLIPS, Edward C., 1913: Marian Wolfgang Koller, The Catholic Encyclopedia, [Electronic version 1997]

PIRINGER, P. Beda, 1867: Nachruf an den hochw. Herrn Ministerialrath Dr. Marian Koller, in: Programm des kaiserl. königl. Gymnasiums zu Kremsmünster für das Schuljahr 1867, 3-4

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Letzte Änderung: 2021-09-16